Ondjaki02

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Solothurner Literaurtage - Ondjaki

Madeleine Schoch, Nina Reolon

Autor

Ondjaki ist 1977 in Angola (Afrika) geboren. Sein richtiger Name lautet Ndalu de Almeida. Zum Bücherschrieben kam er, weil er immer gern Geschichten erfand und auch erzählte. In Angola ist er schon ziemlich bekannt und seine Werke werden erfreulicherweise oft gelesen. Ondjaki hat sein erstes Buch bereits mit 17 Jahren verfasst. Ausserdem ist er an zahlreichen Filmprojekten beteiligt. Das neuste solche Projekt ist ein Dokumentarfilm über Uganda.

Werk, aus dem vorgelesen wird/wurde

In seinem Buch erzählt Ondjaki vom Leben in Angola, wie er es selber erlebt hatte, als er noch eine kleiner Junge war. Er schreibt über sämtliche Kleinigkeiten und Erlebnisse, die er erlebt hat. Und genau diese genaue Beschreibungen von seinem Leben in Angola, soll den Leser fesseln. Denn durch dieses Werk erhält man einen kleinen Einblick, wie sich das Leben in Angola abspielt.

Fragen, die gestellt worden sind

Haben sie ein Vorbild? Ondjaki meinte, er habe nicht wirklich ein Vorbild, er versuche einfach, so gut wie möglich zu arbeiten und das Beste aus sich herauszuholen.

Wie wird die Literatur in Angola gefördert? Darauf antwortete er, dass es in Angola zwar viele Veranstaltungen über die Literatur gäbe und bereits die Kinder in der Schule Pflichtlektüren zu lesen hätten, trotzdem sei Literatur in Angola nicht sehr verbreitet, da die Einwohner nicht genug Geld besässen, um sich viele Bücher kaufen zu können.

Was wollen sie dem Leser mit ihrer Geschichte sagen? Ondjaki will dem Leser seine Kultur nahe bringen und ihm gleichzeitig etwas von seinem Land in den 80er Jahren erzählen. Dabei können gerade junge Menschen ihr eigenes Leben in Vergleich stellen. Sie erfahren dadurch, dass es verschiedene Möglichkeiten gäbe, ein Leben zu leben.

Persönlicher Eindruck

Die Säulenhalle im Landhaus war voll. Es herrschte eine gewisse Unruhe. Ondjaki selber las nur einen sehr kleinen Abschnitt auf portugiesich aus seinem Buch vor. Seine Uebersetzerin erzählte anschliessend noch etwas mehr auf Deutsch von der Geschichte. Aber trotzdem hatten wir einen guten Eindruck von Ondjaki. Er wirkte sehr sicher in dem, was er sagte und wie er die gestellten Fragen beantwortete. Wir hatten wirklich den Eindruck, dass er uns dazu anregen wollte, sein Buch zu lesen, damit man einen Einblick in das für uns sehr unbekannte Leben in Angola erhalten kann. Es war auf jeden Falle eine interessante Vorlesung.


Links

  • seine E-Mail Adresse: ondjaki@hotmail.com







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