EleonoreFrey
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Solothurner Literaurtage - Eleonore Frey
Die Schülerinnen Selina Kaufmann und Meri Vukovic der Kanti Solothurn besuchten die Lesung von Eleonore Frey am 18. Mai 2007 im Landhaussaal.
Autorin
Eleonore Frey wurde 1939 in Frauenfeld geboren und lebt heute in Zürich. Sie studierte Germanistik und Romantik, unterrichtete an der Universität in Zürich und hielt Lehrveranstaltungen zur Literatur an amerikanischen und Schweizer Universitäten (bis 1997). Zudem schrieb sie Übersetzungen aus dem Französischem und dem Englischem.
Heute schreibt sie Filmbesprechungen für die "Neue Zürcher Zeitung" sowie Gedichte, Erzählungen, Romane und Kritiken.
- Auszeichungnen:
-Ehrengabe der Stadt Zürich und des Kantons Zürich
-Werkbeitrag Pro Helvetia (1999)
-Werkpreis der Schweizerischen Schillerstifung (2002)
- Ihre Werke:
-Notstand (1989)
-Schnittstellen (1990)
-Gegenstimmen (1994)
-Das Siebentagebuch (1996)
-Lipp geht (1998)
-Kindheit zu zweit (1998)
-Siebzehn Dinge (Biografie)
-Das Haus der Ruhe (Erzählung)
-Aus Übersee (Ein Bericht)
- Ihr Werk, welches sie vorgestellt hat:
Siebzehn Dinge
Es handelt sich hierbei um eine Biografie des jugendlichen Mädchens Nina. Sie trägt in ihrem Rucksack siebzehn Dinge mit sich herum. Siebzehn Dinge, um ihre Person zu erfassen, um sie besser zu verstehen. Nina ist auf dem Weg ins Erwachsenwerden und dabei trifft sie immer wieder auf Stolpersteine. Die Magersucht macht dies deutlich. Es fällt ihr nicht immer leicht ihre Umwelt zu akzeptieren, weshalb sie stets ihren Walkman bei sich trägt, mit dessen Hilfe sie sich von ihrer Umwelt abgrenzt.
Fragen, die gestellt worden sind
Da die Autorin recht lange aus ihrem Buch gelesen hatte, blieb am Schluss nicht mehr viel Zeit, um Fragen beantworten zu können. Dem Publikum ist dies aufgefallen, schon nur weil Eleonore Frey auf die Uhr schaute, als die Fragerunde eröffnet wurde. Eine Frage wurde von einer Daume aus der vorderen Reihen gestellt: "Welchen Zusammenhang hat die Anorexie Nervosa mit der Hauptfigur im Buch?"
Frau Frey erzählte dann, sie sei auf einer Reise gewesen, wo sie ein junges Mädchen, das an der Magersucht litt, am Boden sitzten sah. Die Autorin habe Mitleid empfunden und wollte dieses Thema in ihrem Buch auch anschneiden.
Persönlicher Eindruck
Zuerst wurden wir von Daniel Rothbenbühler, der rechts von Eleonore Frey sass, begrüsst. Er leitete kurz in das Thema des Buches ein. Danach übergab er das Wort der Autorin.
Die Vorlesung von Eleonore Frey war interessant, doch für uns auch sehr anspruchsvoll. Eleonore Frey beschreibt Situationen oft sehr bildnerisch und symbolisch. Doch gerade deshalb war es auch spannend, ihr zu zuhören. Jedoch wurde für uns nicht deutlich, was nun genau in dem Mädchen Nina vor geht, was sie bewegt und beschäftigt. Wir denken, dass es sich bei "Siebzehn Dinge" um ein Buch handelt, welches man nicht einfach im Schnellzugtempo durchlesen kann, sondern für welches man Zeit braucht, um Geschehnisse und Zusammenhänge zu erkennen.
Nachdem die Autorin einige Stellen aus ihrem Buch vorgelesen hatte, stellte Daniel Rothenbühler Eleonore Frey einige Fragen. Wir fanden es ein bisschen schade, dass danach nicht mehr viel Zeit blieb für Fragen aus dem Publikum.
Links
- Goethe-Institut[1]
- Literaturverlag Droschl[2]
- http://www.lyrikwelt.de/autoren/frey.htm
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