DeCesco
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Solothurner Literaurtage - Federica De Cesco
Rahel Allemann, Maida Cerimagic und Andrea Oehler
Autor
Federica de Cesco wurde 1938 in Italien geboren. Sie wuchs in verschiedenen Ländern auf wie beispielsweise in Frankreich, Italien, Norddeutschland und Belgien. Mit fünfzehn Jahren schrieb sie ihren ersten Jugendroman "Der rote Seidenschal". Bis heute hat sie über 70 Romane für Jugendliche, aber auch für Erwachsene verfasst. Seit 1971 ist sie mit einem japanischen Fotografen verheiratet und lebt in der Schweiz.
Ein paar Bücher:
Shana, das Wolfsmädchen
Kel Rela - im Herzen der Sahara
Das Lied der Delphine
Die Traumjägerin
Das Vermächtnis des Adlers
Quelle
Werk, aus dem vorgelesen wurde
Als erstes stellte Federica de Cesco ihr Jugendbuch "Tochter des Meeres" vor, in dem das Mädchen Ari mit ihrem Freund Vasco auf der Insel Lanzarote ihre Ferien verbringt. Ari fühlt sich seit ihrer Kindheit eng mit dem Meer verbunden, was unter anderem daran liegt, dass Aris Mutter, eine Meeresbiologin, sie im Meer zur Welt gebracht hat. Ari schwimmt regelmässig mit den Delfinen im Meer und entdeckt unter Wasser eine Statue, die mit der Legende von Atlantis zusammenhängt.
Ihr zweites Werk aus der Vorlesung war ein Buch für Erwachsene: " Die Traumjägerin".
Aus diesem Werk wurde auch am Nachmittag bei der zweiten Lesung vorgelesen.
Kurzbeschreibung: In all den schweigsamen und einsamen Jahren hat Elinor mit dem großen Indianerhäuptling Crazy Horse stumme Zwiesprache gehalten, und durch sie hat sein Geist an Kraft gewonnen. Er ist ein mächtiger Weltenwanderer, dessen Geschichte noch andauert. Nach dem Tod ihrer Großmutter spürt auch Uma Crazy Horse's Nähe und Einfluss. Ein aufwühlendes Erlebnis bewirkt, dass sie auf den Spuren ihrer Vorfahren in die USA reist. Durch die Begegnung mit dem Tänzer Night, einem Schamanen der Lakota und Anführer der indianischen Bürgerrechtsbewegung, erwacht die Legende zum Leben. Vom Zauber der indianischen Kultur ergriffen, erlebt Uma eine leidenschaftliche Liebe - und sie nimmt ihr Schicksal an. Quelle
Fragen, die gestellt worden sind
Während der einstündigen Vorlesung wurden verschiedene Fragen von mehr oder weniger gut informierten Personen gestellt. Die meisten Fragen kamen von Kindern im Grundschulalter, da sie den grössten Teil des Publikums ausmachten. Sie interessierten sich vor allem für ihre alltägliche Arbeit und ihre Lieblingsbücher. Federica de Cesco antwortete auf alle Fragen sehr ausführlich und behielt immer einen leicht ironischen Unterton. Auf etwas auffällige Jugendliche reagierte sie gelassen und zeigte sich von ihrer humorvollen Seite. Es tauchten auch eigenartige Fragen auf, wie zum Beispiel, ob Federica de Cesco auch über Menschenfresser oder Fussball schriebe. Obwohl sie sich die Fragen während der ganzen Lesung aufmerksam anhörte, hatte sie eine davon falsch verstanden. Ein Mädchen fragte, ob man ihr selbstgeschriebene Geschichten zuschicken könne, woraufhin de Cesco erklärte, dass ihr die Geschichten, die sie schreibt, nicht selber widerfahren sind. Am Nachmittag waren hauptsächlich Erwachsene bei der Lesung anwesend und stellten eher Fragen über den Alltag einer Schriftstellerin.
Persönlicher Eindruck
Unsere Erwartungen an Federica de Cesco wurden eindeutig übertroffen. Wir hatten mit einer etwas älteren, ruhigen Frau gerechnet, die sich sofort nach Beginn der Vorlesung an den Tisch setzt und einige Aussschnitte aus ihren zahlreichen Büchern zu lesen beginnt. Doch es kam ganz anders: Federica de Cesco ist eine zierliche, aufgestellte und fröhliche Preson, die sich ihr Alter nicht anmerken lässt. Sie brachte das Publikum oft mit unerwarteten Witzen zum lachen .
Links
Frederica de Cesco bei Wikipedia
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